Christie, Agatha – Vorhang

Körperlich ist der große Meisterdetektiv leider am Ende und seinem treuen Gefährten Hastings bricht es fast das Herz, Hercule Poirot so zu sehen. An den Rollstuhl gefesselt, gebrechlich und alt.  Doch seine kleinen grauen Zellen funktionieren noch einwandfrei. Poirot lädt Hastings nach Styles ein und offenbart ihm Erstaunliches: Genau hier wird  demnächst ein Mord geschehen. Poirot berichtet scheinbar zusammenhangslos über einige Mordfälle. Doch die Verbrechen haben eines gemeinsam: Immer war eine Person zugegen, die jetzt auf Styles zu Gast ist. Der Mörder ist unter uns. Poirot weigert sich, die Identität des Mörders preiszugeben. Stattdessen soll Hastings die Hotelgäste beobachten.

Und tatsächlich: Schon bald geschehen merkwürdige Dinge. Unfälle, ein  vermeintlicher Selbstmord und ein tatsächlicher Mord. Während sich Poirots Gesundheitszustand immer mehr verschlechtert, tappt Hastings im Dunkeln. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Dann stirbt der große Hercule Poirot und Hastings ist am Boden zerstört.  Der belgische Meisterdetektiv hinterlässt seinem Freund einige Hinweise, mit denen Hastings nichts anfangen kann. 4 Monate später  bekommt Hastings einen Brief, der die Mordserie aufklärt. Schnell merkt Hastings: Poirot hat ihn getäuscht und die Identität des Mörders überrascht ihn zutiefst.

Das Beste zum Schluss: Bevor für Poirot der Vorhang fällt, löst er sein Meisterstück. Der in klarer Sprache geschriebenen Krimi zählt zu den Meisterwerken des Genres.

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