Plötzlich stehen sie sich im Hotelzimmer gegenüber: der ehemalige Buchhalter Hofer und der berühmte Schriftsteller Korbes. Der wuchtige Lebemann Korbes ist überrascht, den schüchternen Biedermann Hofer in seinem Räumlichkeiten zu sehen. Mit leiser Stimme beginnt der ungebetene Gast seine Ausführungen. Hofer erzählt, dass er Korbes gesamtes Werk gelesen und genau erforscht habe. Die ungewöhnlichen Kriminalromane faszinieren ihn. Er hat sie genau gelesen und an den Handlungsorten nachgeforscht. Dabei machte er eine erstaunliche Entdeckung, die Morde sind so oder so ähnlich tatsächlich geschehen. Es handelt sich also um Tatsachenberichte und nicht um die Ergebnisse blühender Fantasie. Doch damit nicht genug: Korbes war zum Zeitpunkt aller beschriebenen Morde am Tatort anwesend. Das lässt laut Hofer nur eine Schluss zu: Korbes hat alle beschriebenen Morde begangen. Hofer sagt Korbes seine Vorwürfe ins Gesicht. Die Reaktion des Schriftstellers fällt aber sehr unerwartet aus.
Dürrenmatt beweist in diesem Hörspiel, dass er das hat, was seiner Hauptfigur Korbes offenbar fehlt: Fantasie.